70.3 Wiesbaden –11. Platz für POLAR-Team

Wednesday, August 19, 2009 Es war ein heißer Tag und heißes Rennen. Die Profis hatten unter der extremen Hitze genau so zu leiden, wie die vielen anderen Athleten. Mit dabei in der Hitzeschlacht auch das POLAR-Team, das in der Mixed-Wertung wiederholt auf eine vordere Platzierung hoffte.




Anja, die das Schwimmen übernahm, kannte den Triathlon schon aufgrund der Teilnahme vom letzten Jahr. Für Dominik (Rad) und Daniel (Laufen) war es die Triathlon-Premiere. Doch alle freuten sich auf die Herausforderung und waren guter Dinge, einen tollen Wettkampf abzuliefern.





Punkt 9:30 Uhr fiel der Startschuss für die Staffeln. Gleich zu Beginn wurde um einen guten Schwimmplatz gekämpft, um möglichst schnell seinen eigenen Rhythmus zu finden. Anja konnte sich bereits nach 100 Metern Platz verschaffen. Sie stieg mit einer Mitstreiterin aus dem Wasser, mit der sie 1900m gemeinsam geschwommen ist. Die Mitstreiterin bedankte sich für das „ziehen" und Anja konnte das nur zurückgeben. So sieht wahrer Sportsgeist aus. Mit persönlicher Bestzeit von 32:56min war der Start für die POLAR-Staffel geglückt.





Dominik wartete bereits aufgeregt auf Anja. Der anschließende Wechsel verlief problemlos. Nun warteten 90 Km mit 1500 Höhenmetern auf Dominik. Die Strecke ist sehr anspruchsvoll und für die teilweise sehr steilen Passagen berühmt und berüchtigt. Sie sind teilweise so steil, dass mancher Triathlet sein HighTech-Rad schieben musste. Dominik zählte allerdings nicht dazu. Souverän meisterte er die Radstrecke in einer Zeit von 2:57:21h. Die Temperaturen waren zu diesem Zeitpunkt, bereits auf über 30°C gestiegen. Daniel wartet hier schon gespannt auf Dominik. Da die Staffelwechselzone aufgrund der vielen Leute etwas unübersichtlich war, musste man gut aufpassen, seinen Teampartner nicht zu verpassen.





Kurzes Zurufen von Daniel zu Dominik, Transponder vom Fußgelenk abnehmen und ans eigene Fußgelenk gefummelt, Startnummer umziehen und weiter geht's. Perfekter Wechsel in gerade mal 33 Sekunden. Die Laufstrecke war ebenfalls nicht ohne. Vier Runden mussten gelaufen werden. Es war ein unübersichtlicher Haufen. Man konnte nie so richtig einschätzen, an welcher Position man sich gerade befand. Ständiges Überholen auf dem welligen Rundkurs vervollständigte die Orientierungslosigkeit. Die Mittagshitze gab uns den Rest. Viele konnten nicht mehr laufen, Stattdessen wandern. Jede Abkühlung an den Verpflegungsstellen wurde dankend angenommen. Eis und nasse Schwämme haben gut getan.





Natürlich hatte auch Daniel mit der Hitze zu kämpfen. Wie fast bei jedem Wettkampf ist er motiviert und schnell angegangen. Die angestrebte Zeit von 1:30h war aufgrund der Temperaturen jedoch nicht zu realisieren. Mit 1:43:07h sicherte er dann dem POLAR-Team einen hervorragenden 11. Platz in Gesamtwertung der Mixed-Teams.





Mit diesem Ergebnisse hatte im Vorfeld keiner gerechnet. Umso glücklicher waren alle Beteiligten. Auch wenn es hart war, das Rennen hat Spaß gemacht. Aufgrund der tollen Atmosphäre waren die Strapazen schnell vergessen und schon tauchten die Gedanken an einen wiederholten Start im nächsten Jahr am Horizont auf.