Die Vierschanzentournee – DSV-Athleten hoch motiviert

Wednesday, December 23, 2009


Am 28. Dezember startet die Vierschanzentournee mit der Qualifikation in Oberstdorf, der ersten der vier Austragungsorte. Nach Oberstdorf folgen Garmisch-Partenkirchen, Innsbruck und Bischofshofen.



DSV Bundestrainer Werner Schuster hat sieben Athleten nominiert. Neben den erfahrenen Michael Uhrmann und Martin Schmitt schickt der Bundestrainer wieder zwei junge Springer ins Rennen um gute Platzierungen. Andreas Wank und Pascal Bodmer dürften bislang dem breiten Publikum weniger bekannt sein. Beide haben beim Weltcup in Kuusamo für überzeugende Leistungen gesorgt. Bodmer konnte sich für die Vierschanzentournee sogar mit einem zweiten Platz empfehlen. Als derzeit Weltcup-Siebter und damit bester deutscher Springerdürfte Bodmer auch bei der Vierschanzentournee für die eine oder andere Überraschung sorgen.



Die Hoffnung Schusters, schon beim Auftakt in Oberstdorf mit guten Leistungen zu überzeugen, beruht in erster Linie jedoch auf den Schultern der Routiniers. „"Wir gehen hoch motiviert in die Vierschanzentournee und freuen uns auf die Unterstützung durch unser Heimpublikum in den Arenen. Gerade die Tourneeschanzen mit ihren modernen Radien kommen unseren Springern erfahrungsgemäß entgegen. Mit Martin Schmitt, Michael Uhrmann und Michael Neumayer stellen wir wieder leistungsstarke Routiniers, die sehr gerne auf diesen Anlagen springen - wir hoffen auf einen positiven Auftakt.“



Die Tournee übt nicht nur auf das Publikum eine ungeheure Faszination aus. "Obwohl es meine 13. Tournee sein wird, ist die Faszination ungebrochen. Ich freue mich schon wieder auf die Kombination aus spannenden Wettkämpfen und großer Kulisse“ freut sich Martin Schmitt auf die Tournee.



Die Mannschaft hat sich in Oberstdorf vorbereitet, wo auch dem Material der letzte Schliff verpasst wurde. Am 27. Dezember reisen die DSV-Athleten dann in Oberstdorf an. Als jüngster Teilnehmer freut sich Richard Freitag auf das Vertrauen des Bundestrainers. „Ich freue mich riesig über die Nominierung zur Vierschanzentournee. Nachdem ich im letzten Jahr noch im Alpencup unterwegs war, ist der Start bei der Tournee jetzt der absolute Hammer für mich. Mein Premiere will ich genießen und vor heimischen Publikum natürlich meine besten Sprünge zeigen" so der Youngster im Team.



Es bleibt zu hoffen, dass die DSV-Adler in Oberstdorf mit guten Platzierungen in die Tournee starten können. Der Bundestrainer gibt sich jedenfalls hoffnungsvoll: Die Chancen auf ein Top-Ergebnis sind sicherlich für das Springen in Oberstdorf am besten zu bewerten. Im eigenen Stadion kann mit der Unterstützung des Publikums der berühmte Funke auf einen der arrivierten Athleten am ehesten überspringen. Danach setzt die für die Tournee und ihren dichten Wettkampfkalender typische Eigendynamik ein. Diese wollen wir natürlich für uns nutzen."