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Polar Rückblick Gesundheit und Fitness

Wie sich Gesundheit und Fitness in 2020 verändert haben

Wie hat sich unsere Gesundheit und Fitness in 2020 verändert.
Das Ende eines Jahres und der Beginn eines neuen Jahres ist auch immer eine Zeit der Rückschau. Es ist eine gute Gelegenheit die Gedanken über das Geschehene schweifen zu lassen. Man betrachtet all die Dinge die – geplant oder unerwartet – unser Leben geprägt haben.

Mit diesen Gedanken im Kopf ist der Start in 2021 ein deutlich anderer als die Jahre zuvor.
Während wir versuchen, dem Jahr 2020 – einem Jahr außergewöhnlicher Veränderungen – einen Sinn zu geben, ist es fast unbegreiflich, wie sehr wir uns in diesem Jahr verändert haben. Diese Veränderungen fanden sowohl auf der Makro- als auch auf der Mikroebene statt. Praktisch jeder Mensch auf der Welt hat die Auswirkungen der Pandemie zu spüren bekommen.

Zeichen der Veränderung für die Gesundheit und Fitness in 2020

Polar ist eng mit den Themen Fitness und Gesundheit verbunden. Daher liegt es auf der Hand, dass wir einen Blick auf die Entwicklungen unserer Gesundheit und Fitness im Laufe des letzten Jahres geworfen haben.
Eines der überraschenden Ergebnisse von 2020 ist die Art und Weise, wie wir über unsere individuelle Gesundheit und Fitness nachgedacht haben. Wir waren sehr schnell bereit, selbst Verantwortung zu übernehmen.

Wie hat sich also unsere Einstellung zu Wohlbefinden, Fitness oder Gesundheit verändert?
Unsere Kollegen aus der Forschung haben einen erstaunlichen Einblick in die Entwicklung dieser Veränderungen gewonnen.

Grund zur Sorge für Gesundheit und Fitness in 2020?

Im ersten Quartal 2020 kam es zu raschen Änderungen des Lebensstils. Denn die meisten Länder versuchten die Ausbreitung von Covid-19 zu stoppen. Wir wurden dazu angehalten, uns von Personen außerhalb des eigenen Haushalts fernzuhalten.
In einigen Ländern konnten Menschen nicht mehr zur Arbeit gehen oder öffentliche Verkehrsmittel nutzen. Unter den härtesten Lockdown-Bedingungen war es nicht möglich, das Haus zu verlassen. Das Ziel war es, Kontakte zu vermeiden.

Es gab Keine guten Prognosen für die Gesundheit und Fitness in 2020

Die Maßnahmen hatten weitreichende Einschränkungen zu Folge. Dazu gehörte, dass Einrichtungen für Gesundheit und Fitness einen beträchtlichen Teil des Jahres geschlossen blieben. Auch Fitnessstudios und Schwimmbäder blieben zu. Sportkurse fielen aus und Hallensportarten wurden wegen des erhöhten Übertragungsrisikos verboten.

Einschränkungen, die Gesundheit und Fitness in 2020 beeinflusst haben

Der plötzliche Rückgang körperlicher Aktivität, man blieb ja zu Hause, hatte natürlich Folgen. Viele Mediziner befürchteten, dass das Homeoffice eine sitzende Lebensweise förderte. Mit den Folgen einer verminderten Aktivität im Alltag. Ein weiteres Risiko für unsere Gesundheit und Fitness war die Schließung der Fitnessstudios sowie Sportvereine.

WAs dann wirklich passierte

Auf Wearable-Daten basierend konnte das Polar Forschungsteam unser Verhalten bezüglich Gesundheit und Fitness analysieren. Vor allem für die Bereiche Bewegung, Schlaf und Nutzung von Polar Produkten hatte das Team ziemlich gute Möglichkeiten die Jahre 2020 und 2019 miteinander zu vergleichen.

Die Analysen anonymisierter Daten von Polar Nutzern zeigten, dass sich unser Bewegungsverhalten sowie unsere Schlafgewohnheiten im Laufe des Jahres 2020 positiv verändert haben.
Für diese Analyse hat man zwei wichtige Zeitpunkte des letzten Jahres unter die Lupe genommen: März und Oktober. Die Trends waren wirklich interessant.

Wir bewegten uns mehr im Freien

Der Aufenthalt in der Natur war eine Quelle für zusätzliche Energie: Physisch und psychisch.

Mit den Einschränkung für den Indoorsport verlagerten wir unsere Aktivitäten schnell nach draußen. Outdoorsport wurde „groß geschrieben“.
Wir nutzten die unterschiedlichsten Möglichkeiten draußen aktiv zu sein. Der Schwenk hin zu Aktivitäten an der frischen Luft wie Wandern, Radfahren, Mountainbiking und Nordic Walking war nicht zu übersehen. Man schlug quasi zwei Fliegen mit einer Klappe. Man tat etwas für die Gesundheit und Fitness und konnte gleichzeitig den notwendigen Abstand zu seinen Mitmenschen einhalten.

Wir haben unsere Schritte erhöht

Die neue Liebe zum Outdoorsport hatte deutlich positive Effekte.
Die vermehrte Bewegung an der frischen Luft führte zu einem Anstieg der täglichen Schritte und zu einem Rückgang der Inaktivität.
Das war ein überraschender Trend, den man so nicht erwartet hatte.
Die Annahme, dass es durch das Homeoffice und den Wegfall des kommerziellen Sportangebots zu einer gesteigerten Inaktivität kommt, hat sich nicht bewahrheitet.
Um den möglichen Folgen entgegen zu wirken, hat sich ein großer Teil der Betroffenen sehr schnell umorientiert.
Offensichtlich waren wir uns der möglichen Bedeutung dieser Veränderungen sowie Einschränkungen bewusst.

Wir schliefen länger

Die Verschiebung unseres Tagesablaufs hatte ebenfalls einen großen Einfluss auf unser Leben. Die Zeit die wir für den Weg zur Arbeit einsparten – viele waren im Homeoffice – führte zur spürbaren Veränderung im Lebensstil.
Und mit diesen Veränderung änderten sich gleichzeitig die Schlafgewohnheiten. Da wir morgens nicht mehr pendeln mussten, schliefen wir durchschnittlich 14 Minuten länger.
Dieser zugegebenermaßen kleine, aber durchaus signifikante, Durchschnittswert zeigt, dass sich unsere allgemeine Ruhe, Entspannung und Erholung verbessert hat.

Wir wurden neugieriger auf Daten

Wir haben mehr auf uns selbst geachtet.
Die oben genannten Veränderungen in Bezug auf unsere körperliche Aktivität sowie unseren Schlaf führten dazu, dass das Interesse für unsere Gesundheit und die Entwicklung unserer Fitness wuchs.
Die Anzahl der Nutzer von Wearables stieg im Laufe des Jahres deutlich an. Ein signifikanter Aufschwung war zwischen dem 19. und 20. Oktober zu verzeichnen.

Wie das Jahr 2020 unsere Gesundheit verändert hat

So wie es aussieht, hat die Pandemie Erwachsene auf der ganzen Welt motiviert, sich mehr auf ihre Fitness und Gesundheit zu konzentrieren.

In der ersten Hälfte des Jahres 2020 mahnten Wissenschaft und Mediziner zu mehr Achtsamkeit und Eigenverantwortung bezüglich der Gesundheit.
Dabei spielten der Schutz und die Stärkung des eigenen Immunsystems eine wesentliche Rolle.
Regelmäßiges Händewaschen, die Aufgabe des Rauchens, mehr Aktivität oder mehr Sporteinheiten, die Aufrechterhaltung eines gesunden Gewichts, bis hin zu mehr Achtsamkeit für sich und seinen Mitmenschen – all diese täglichen Entscheidungen die wir treffen, können uns helfen gesund zu bleiben und können das Risiko, ernsthaft an Covid-19 zu erkranken senken.

Das allgemeine Verständnis für Gesundheit und Fitness hat sich deutlich verbessert


Das gesteigerte Interesse an den Hintergründen zur Gesundheit und Fitness sowie Ernährung und Schlaf hat das Verständnis für die Vorteile eines aktiven Lebensstils geschärft. Die Motivation aktiver zu werden und gesünder zu leben stieg an und die Nachfrage nach vorteilhaften und nützlichen Gadgets boomte.
Diese Entwicklung korrespondierte mit der zunehmenden Zahl an Menschen, die anfingen sich für Wearables zu interessieren.
Das tracken von Daten wie Aktivität, Schlaf oder Kalorien ist für viele eine ideale Unterstützung und Motivation. Durch das Feedback und die Anleitung der Pulsuhren und Fitnesstracker sind diese quasi der persönliche Coach am Handgelenk geworden.
Zum Verständnis des eigenen Wohlbefindens, zur Vorbeugung von Gesundheitsproblemen oder zur Verbesserung der Fitness – Sportuhren gehören inzwischen dazu.

Unsere Lebensweise hat sich durch die Ereignisse des Jahres 2020 vielleicht für immer verändert. Wir schauen jetzt nach vorne.
Wenn wir nach guten Dingen aus diesem außergewöhnlichen Jahr suchen, dann gehört für uns auf jeden Fall das gesteigerte Gesundheitsbewusstsein dazu. Genauso sehen wir bei vielen Menschen das Verständnis für individuelle Verantwortung.
Wir freuen uns darauf, zu sehen, was uns die Daten im Jahr 2021 zeigen werden
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Bitte beachte, dass die Informationen in den Artikeln des Polar Blogs keine individuelle Beratung durch medizinische Fachkräfte ersetzen können. Bevor du ein neues Fitnessprogramm beginnst, hole ärztlichen Rat ein.

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