Triathlon Team Witten: WM-Vorbereitung in Südafrika

Thursday, January 28, 2010 Zum dritten Mal in diesem Winter bittet die Deutsche Triathlon Union (DTU) ihre Kaderathleten zu einem Trainingslager. Doch im Gegensatz zum letzten Zusammenkommen Anfang Januar im Bayerischen Wald in Bodenmais benötigt die deutsche Triathlonelite diesmal keine Langlaufskier.



Denn in Südafrika ist aktuell Sommer und die Temperaturen bewegen sich eher um die 30 Grad als um den Gefrierpunkt. Auch dem Quintett vom Asics TEAM Witten wird daher sicher nicht kalt während der Trainingseinheiten, die Bundestrainer Roland Knoll für den gut drei Wochen währenden Aufenthalt in Potchefstroom, rund 120 Kilometer südwestlich von Johannesburg, vorgesehen hat.



Für Carina Brechters, Kathrin Müller, Nils Frommhold, Christian Prochnow und Sebastian Rank wird vor allem Grundlagentraining und das Sammeln von Kilometern auf dem Plan stehen. „Bislang konnte ich in der Vorbereitung sehr gut trainieren und habe die Umfänge auch problemlos verkraftet“, geht Rank optimistisch in die Übungswochen in Südafrika. Auf das Skitrainingslager im deutschen Süden hatte er wie viele seiner Wittener Mannschaftskameraden verzichtet und will sich nun zusammen mit diesen und dem Rest des DTU-Kaders im Süden Afrikas die nötigen Grundlagen für eine erfolgreiche Saison holen. „In der Bundesliga wollen wir mit der Mannschaft den Titel zurückholen, immerhin haben wir ja auch ein paar starke Jungs dazubekommen“, so Rank, der sich auch international einiges vorgenommen hat. „Als Ziel steht ganz klar, bei dem einen oder anderen Rennen auf das Podest zu laufen.“



National spricht er da stellvertretend für die nach Südafrika gereisten Wittener Bundesliga-Triathleten. International wollen sich alle gegenüber dem Vorjahr steigern, wobei für die beiden Jüngsten, Brechters und Frommhold, zudem im Vordergrund steht, weiter Erfahrung in den Wettkämpfen zu sammeln. „Aber ich freue mich ungemein auf das eine oder andere WM-Rennen“, so Frommhold.



Auch Kathrin Müller und Christian Prochnow wollen 2010 nicht nur in der Bundesliga, sondern auch in der WM-Serie mehr Ausrufezeichen setzen, schließlich hatte die eine wegen langwieriger Verletzungen und Krankheiten eine eher unbefriedigende Saison und der andere wegen beruflicher Verpflichtungen auch nur teilweise sein Potenzial abrufen können.