POLAR Teams beim Transalpine Run 2009

Wednesday, September 16, 2009


In acht Tagen zu Fuß über die Alpen? Dieser Herausforderung stellten sich gleich zwei POLAR Teams: Für POLAR FINNLAND starteten Jan Mueller/Martin Constantin in der Männerwertung, Harald Bajohr/Gritt Liebing hingegen in der Mixed-Wertung. Rund 230 Kilometer und 15.000 Höhenmeter trennten die insgesamt 250 Zweier-Teams am Startort Oberstdorf vom Ziel in Latsch/Südtirol.



Dieser außergewöhnliche Herausforderung stellten sich Mueller/Constantin zum ersten Mal, während für das POLAR Team Germany Harald Bajohr bereits zum vierten Mal in Folge dabei war. Gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin und POLAR Freelancerin Gritt Liebing, die sich trotz einer schweren Herzerkrankung den Lebenstraum von der Alpenüberquerung zu Fuß realisieren wollte, starteten die beiden POLAR Teams am 5. September bei kalten Temperaturen und Sonnenschein um 10:00 Uhr in Oberstdorf.



Bei diesem Wettlauf sind die Teilnehmer neben der Strecke und den Höhenmetern auch extremen Wetterbedingungen ausgesetzt. Von Hitze über Regen und Schnee sowie Minustemperaturen bekamen die Teilnehmer alles geboten, was das Extremläuferherz begehrt.



Die Organisation des Laufes durch die Event Company Plan B war einfach perfekt. Verpflegungsstellen, Pasta Party, Übernachtungen im Camp, Gepäcktransport, es gab keine Gründe für Klagen. Besonders wichtig für Gritt Liebing war die Absicherung auf der Strecke durch Bergführer und Sanitäter, die sich auch vor dem Start und nach Zieleinlauf nach dem Befinden erkundigten. Aufgrund der schweren Herzerkrankung ist es für Gritt besonders wichtig, auf die exakten Herzfrequenz-Werte während und nach des Laufens zu achten.



Während sich das Team Mueller/Constantin schon ab der ersten Etappe im Mittelfeld platzieren konnte, kämpften am ersten Tag Bajohr/Liebing schon darum, um noch die Zeitlimits an den Verpflegungsstellen zu packen. Die Zeitlimits waren an den ersten drei Tagen straff gesetzt. Trotzdem bissen sich auch Bajohr/Liebing durch und wurden von Tag zu Tag besser. In Scuol angekommen, wartete so etwas wie ein Ruhetag auf die Teilnehmer. Beim Bergsprint von 6,1 Kilometern und 940 Höhenmeter vergeht die Zeit schneller als bei einer der normalen Etappen, die zwischen 30 und 39 Kilometer Streckenlänge betragen. Während das Männerduo sich im vorderen Mittelfeld weiter platzieren konnte, kämpfe das POLAR Mixed Team um das bloße Ankommen. Gritt blieb aufgrund gesundheitlicher Probleme an diesem Tag die Puste weg. Trotzdem standen beide Teams auf dem Weg von der Schweiz zur ersten Station in Südtirol wieder am Start und konnten beim „Highway to Hell" und dem offiziellen Transalpine Run Song „Keep on Running" mitwippen. Auch die nächsten beiden Etappen konnten die Polarier trotz zweier Stürze erfolgreich beenden.



Am letzten Tag warteten noch einmal 28 Kilometer und über 2.000 Höhenmeter auf das verletzungsbedingt reduzierte Starterfeld. Ein Alpenlauf ist eben kein Spaziergang. Hier wird allen Teilnehmern alles abverlangt und man muss einfach in der Lage sein, Krisensituationen bewältigen zu können und mit mentaler Stärke überzeugen. Natürlich gelang das beiden POLAR Teams auch auf der letzten Etappe von Schlanders in den Zielort nach Latsch. Am Ende warteten auch auf die vier POLAR Freunde eine fantastische Finisherparty mit einem exklusiven und einmaligen Finisher-Shirt. Sicher nicht die einzige Erinnerung an ein unvergessliches Erlebnis, das den Teamgedanken beim weltweiten Marktführer von Herzfrequenz-Messgeräten und Trainingscomputern wiederspiegelt.