Trixi Worrack im Gelben Trikot, Sandig Deutsche Meisterin im Bahn-Punktefahren

Friday, July 9, 2010 Während Radprofi Trixi Worrack mit einem Etappensieg in die die Tour de Feminin Krasna Lipa gestartet ist und nach einem Auftakt nach Maß die Führung in der Gesamtwertung übernommen hat, holt sich Madeleine Sandig in Cottbus den Deutschen Meistertitel.



Trixi Worrack, die Kapitänin der Equipe Noris Cycling gewann den Sprint einer 13-köpfigen Spitzengruppe vor ihrer Landsfrau Sarah Düster von Cervelo und startet am Freitag im Gelben Trikot. Tagesdritte wurde nach 116,1 Kilometern rund um die Stadt Krásná Lípa Worracks Equipe-Kollegin Romy Kasper. Mascha Pijnenborg, eine von zwei Niederländerinnen aus dem Red Sun-Rennstall, der zusammen mit der Nürnberger Frauen-Equipe ein Mixed-Team bildet, liegt in der Gesamtwertung auf Rang fünf.



„Das war eine perfekte Etappe für uns. Trixi, Romy und Mascha haben sehr gut in der Spitzengruppe gearbeitet und am Schluss zum richtigen Zeitpunkt das Rennen schwer gemacht“, sagte Thijs Rundhuis, der Sportliche Leiter der Equipe Noris Cycling. „Morgen haben wir einen schweren Arbeitstag. Natürlich versuchen wir die Führung zu verteidigen. Leider müssen wir den Ausfall von Marlen Jöhrend verkraften.“ Die Deutsche Vizemeisterin des Vorjahres musste der großen Hitze Tribut zollen und vorzeitig die Rundfahrt aufgeben.



Radrennfahrerin Madeleine Sandig hat bei den 124. Deutschen Bahnmeisterschaften (7.-11. Juli) die Goldmedaille im Punktefahren errungen. Nachdem die Frankfurterin bereits am Mittwoch die Bronzemedaille im 3.000-Meter-Verfolgungsrennen gewann, fuhr die 26-jährige auf dem Bahnoval von Cottbus am Donnerstagabend ganz nach oben auf das Treppchen. In einem spannenden Wettkampf über 24 Kilometer setzte sich die Bahnspezialistin aus der Equipe Nürnberger Versicherung gegen die ehemalige Nürnberger-Fahrerin Charlotte Becker aus dem Cervelo Test Team durch. Sandigs Equipe-Kollegin Stephanie Pohl rundete mit der Bronzemedaille den guten Auftritt der Equipe Noris Cycling in der Lausitz ab.



„Ich freue mich sehr über die beiden Medaillen“, sagte Madeleine Sandig. „Beim Punktefahren musste ich alles auf eine Karte setzen. Zum Schluss habe ich attackiert. Das war meine einzige Möglichkeit, da ich in den Sprints keine Chance gehabt hätte.“