Polar Teams beim Transalpine Run: Herzfrequenz live auf den ersten zwei Etappen

Wednesday, September 8, 2010


Gleich zwei Polar Teams stellen sich der diesjährigen Herausforderung bei dem Etappenlauf über die Alpen mit weltweitem Kultstatus. Für das deutsche Polar Team sind Harald Bajohr und Daniel Conka unterwegs, das internationale Polar Duett setzt sich aus Jan Müller und Martin Constantin zusammen. Premiere beim Transalpine Run feiert der Einsatz des Polar Telemetrie-Systems, das Daten wie Herzfrequenz, Position und Geschwindigkeit direkt auf die Transalpine-Run Website überträgt. Neben den beiden Polar Teams gibt es drei weitere Duos, die mit dem System unterwegs sind. Mittlerweile liegen für die rund 300 Teams aus aller Welt noch sechs harte und lange Etappen vor dem Erreichen des Zielorts in Sexten. Der diesjährige Transalpine-Run gilt als der bisher härteste, denn von Ruhpolding bis Sexten sind 305 Kilometer und 13.500 Höhenmeter zu absolvieren.



Die ersten zwei Etappen sind bereits geschafft. Während die Teilnehmer auf der ersten Etappe von Ruhpolding nach St. Ulrich noch ein Wechselspiel des Wetters hinnehmen mussten, das sich vor allem durch heftige Schauer bemerkbar machte, gab es auf dem zweiten Teilstück von St. Ulrich nach Kitzbühel nach anfänglichem Frühnebel herrliches Spätsommerwetter mit Sonnenschein satt. Es sind gerade einmal 73 Kilometer absolviert und obgleich die ersten zwei Etappen zum „Einlaufen" gedacht sind, machen sich die Strapazen des läuferischen Wechselspiels zwischen Aufstieg und rasanten und technisch anspruchsvollen Downhills auch bei den beiden Polar Teams bereits bemerkbar. „Wir sind für unsere Verhältnisse ganz ordentlich unterwegs. Trotzdem hatte ich heute die ersten Probleme, Daniel zu folgen. Bei mir ist nach einem anstrengenden Jahr irgendwie einfach die Luft raus", so Bajohr im heutigen Zielort Kitzbühel. Noch liegt das deutsche Team vor den Kollegen aus Finnland, aber der Weg nach Sexten ist natürlich auch noch weit. „Wir laufen hier einerseits mit, um in der Praxis das Telemetrie-System für zukünftige Online-Darstellungen zu testen, andererseits wollen wir natürlich auch das Ziel in Südtirol erreichen", erklärt Daniel Conka, der bei diesem Laufevent für Polar als Freelancer unterwegs ist. „Die Platzierung spielt doch keine Rolle. Das Ankommen ist wichtig, aber natürlich freuen wir uns auch ein wenig, auf den ersten zwei Etappen vor den Kollegen aus Finnland zu liegen. Natürlich verstehen wir uns hier blendend, ein wenig Konkurrenz kann da aber nicht schaden", führt Bajohr, zuständig für die PR im Sportbereich bei Polar.



Wer mit den Teams fiebern möchte, der findet auf www.transalpine-run.com alle Neuigkeiten zu dem Lauf und dort natürlich auch den Link zur Darstellung der persönlichen Daten der Teams. Übrigens: Wer tiefere Einblicke in den Transalpine-Run haben möchte, dem sei der Blog des deutschen Teams empfohlen. Tägliche Berichte zu den Umständen und Zuständen der beiden Alpenüberquerer gibt es unter http://killaah.sportdev.de.