Sabrina Mockenhaupt siegt in Köln

Monday, October 5, 2009


Bei optimalen äußeren Bedingungen konnte Sabrina Mockenhaupt am Sonntag beim Köln-Marathon ihren zweiten Sieg beim vierten Marathonstart feiern. In einer Zeit von 2:30,12h erreichte die 28-jährige vor heimischer Kulisse sozusagen konkurrenzlos das Ziel.



"Ich wäre sehr gerne schneller gelaufen, aber mir steckte wohl noch der WM-Marathon von Berlin in den Beinen. Trotz der Bedenken meines Managers hatte ich mich für den Köln-Marathon entschieden, und es hat sich auch gelohnt. Das Publikum hat mich super unterstützt, und es ist ein tolle Gefühl zu merken, dass ich mittlerweile erkannt werde", meinte Mocki im Interview nach dem Rennen. Die sechs Wochen zwischen den Weltmeisterschaften und Köln waren für eine bessere Zeit also doch zu knapp bemessen. Doch grundsätzlich fällt Mockis Fazit positiv aus: "Abschließend möchte ich feststellen, dass ich die Entscheidung in Köln an den Start zu gehen, emotional in keinster Weise bereue, denn es war schon ein wichtiger Abschluss für dieses Jahr, doch aus sportlicher Sicht werde ich einen solchen Schritt nicht wieder wagen." Nach den weiteren Plänen befragt, wird Mocki auch perspektivisch der 10.000 Meter-Strecke keine Absage erteilen. Immerhin habe sie dort auf nationaler Ebene die Möglichkeit, Deutsche Meisterin zu werden. Doch bevor weitere Planungen anstehen, ist für die Siegerländerin nun erst einmal Erholung angesagt.



Für eine überraschende Leistung sorgte der Pole Maciek Mierecko, der den Halbmarathon in 1:07h deutlich gewinnen konnte. Den Halbmarathon lief Mierecko als Vorbereitung für den Frankfurt-Marathon am 25. Oktober und auf Anfragen seines Trainers Thomas Eickmann vom LAZ PUMA-Troisdorf wurde er von POLAR kurzfristig mit dem Trainingssystem RS800CX für die Frankfurt-Vorbereitungen ausgestattet. "Wir haben nicht damit gerechnet, dass Maciek aus vollem Trainingspensum heraus eine so tolle Zeit laufen und den Halbmarathon gewinnen kann", analysierte der Trainer die Leistung seines Schützlings. Jetzt darf man

gespannt sein, was Maciek Mierczko in dem Frankfurter Elitefeld in der Männerkonkurrenz ausrichten kann. "Wir haben eine Zeit von 2:13h anvisiert und hoffen auf eine Top-Ten Platzierung. Wobei Maciek sicherlich noch Potential hat."