Asics TEAM: „Ich möchte die Krone zurück nach Witten holen“

Friday, February 26, 2010


Eine ziemlich erfolgreiche Arbeit haben die Verantwortlichen des Asics TEAM Witten in den vergangenen Monaten hinter sich gebracht. Der Herren-Kader für die Rennen der Triathlon-Bundesliga ist sowohl in der Spitze als auch in der Breite so verstärkt worden, dass der Griff zur Deutschen Mannschaftsmeisterschaft durchaus realistisch ist.

„Wir freuen uns auf die Wettkämpfe 2010 und wollen den Titel auch wieder nach Witten holen“, ist Teamleiter Richard Gutt von der Güte seiner Mannschaft überzeugt. „Wir haben niemanden abgegeben und einige starke Neuzugänge gewinnen können, die auch hervorragend ins Mannschaftsgefüge passen.“ Darauf habe man bei den Gesprächen mit den „Neuen“ besonderen Wert gelegt.

Neu an der Ruhr sind in diesem Jahr der amtierende Deutsche Meister Thomas Springer, Nils Frommhold, der im B-Kader der Deutschen Triathlon Union steht, Philipp Balke sowie Joshua Amberger aus Australien. Sie verstärken Claude Eksteen, Christian Prochnow, Sebastian Rank, die beiden Australier James Seear und Dan Wilson sowie Kapitän Matthias Zöll.

„Damit haben wir ein wirklich starkes Team beisammen, mit dem wir im Kampf um Platz eins richtig angreifen können“, teilt Zöll die Freude seines Teamleiters uneingeschränkt, zumal die Neuzugänge ebenfalls erfolgshungrig nach Witten gekommen sind. „Ich möchte mit dem Asics TEAM die Krone zurück nach Witten holen“, formuliert stellvertretend Thomas Springer die Ziele für die fünf Bundesliga-Wettkämpfe. „Wir haben vielleicht den besten Kader in der Bundesliga und können den Titel holen“, ergänzt Frommhold, „aber zum Sieg muss natürlich alles stimmen.“

Die größten Rivalen in diesem Streben sind die altbekannten, das Team Schwarzwald mit den beiden deutschen Vorzeigetriathleten Jan Frodeno und Daniel Unger sowie der Titelverteidiger aus Buschhütten. „Entscheiden werden in jedem Rennen Kleinigkeiten, denn die Konkurrenz ist ziemlich stark“, erwartet „Paule“ Prochnow eine sehr spannende und ausgeglichene Saison. „Im letzten Jahr hatten wir auch ein wenig Pech, wer weiß, das sieht in diesem Jahr eventuell anders aus“, ist er aber auch guter Dinge.

Mit dem guten Mannschaftsklima, der Ausgeglichenheit sowie der erweiterten Breite im Kader hegt das Wittener Umfeld dementsprechend positive Erwartungen, auch wenn der internationale Terminkalender mit Meisterschaften und der WM-Serie sehr eng gestrickt ist. „Wir werden in jedem Rennen eine starke Mannschaft aufbieten können“, verspricht Gutt.

Weiter in der Hinterhand behält er auch die Startpässe von Weltmeister Alistair Brownlee (GBR) und Vize-Weltmeister Javier Sanchez (ESP) sowie Kris Gemmell (NZL) und Marco Albert (EST), mit einem Einsatz rechnet er indes nicht. „Die Bundesliga passt leider nicht in die Planungen der vier.“ Aber stark genug für das Titelrennen wird das Asics TEAM dennoch sein. kub