Asics TEAM: Kathrin Müller bedingt zufrieden mit Weltcupstart

Tuesday, March 30, 2010


Mit einem weinenden und einem lachenden Auge kehrte Kathrin Müller vom Asics TEAM Witten vom ersten Weltcup der Saison aus Mooloolaba (Australien) zurück. Ihre anvisierte Top Ten-Platzierung konnte sie beim Sieg der Tschechin Vendula Frintova als 16. zwar nicht realisieren, aber ihre Erkenntnisse aus dem Rennen lassen sie durchaus erwartungsfroh in die nächsten Wettkämpfe gehen.

„Das Resultat ist nicht unbedingt zufriedenstellend, besonders wegen des großen Abstands, aber für den Saisoneinstieg ist es ok“, bilanzierte Müller. „Und eine zu Beginn gute Schwimmleistung und das stabile Laufen sind kein schlechtes Zeichen für die kommenden Rennen.“

Zudem waren die Bedingungen in Mooloolaba alles andere als einfach. Neben der großen Hitze präsentierte sich der Ozean von seiner besten Seite, allerdings für Surfer. „Die ersten 1000 Meter bin ich noch sehr gut geschwommen und habe mich an Position vier halten können, doch dann ging mir mehr und mehr die Energie aus und ich musste ein wenig reißen lassen.“ Als erste aus dem Wasser stiegen daher die Amerikanerinnen Laura Bennett und Sarah Groff sowie die Britin Liz Blatchford, um die herum sich eine 12-köpfige erste Radgruppe formte.

Dieser konnte Müller leider nicht folgen. „Die etwa 400 Meter lange Laufstrecke zur Wechselzone durch tiefen Sand hat mich zusätzlich einige Körner gekostet, so dass ich in meiner kleinen Verfolgergruppe von sechs Mädels die Aufholjagd nur eine Runde mitgehen konnte“, beschreibt die Asics TEAM-Starterin den Rennverlauf. „In der zweiten Runde hatte ich kurz vor dem Zusammenschluss die entscheidenden Sekunden Rückstand oben am Berg und habe dann in der Abfahrt den Anschluss verloren.“ Mit der folgende Gruppe konnte sie den Rückstand zur Spitze immerhin in Grenzen halten.

Der abschließende Lauf lief dann recht ordentlich für die 26-Jährige. Von Rang 24 schob sie sich noch acht Plätze nach vorne. „Nachdem ich also schon einmal beim Schwimmen und ein zweites Mal beim Radfahren ‚gestorben’ bin, liefen die letzen zehn Kilometer nicht schlecht, aber doch zu langsam für die Weltspitze.“

Lange Zeit über diesen Wettkampf weiter nachzudenken, besteht für Müller nicht. Denn am 11. April steht der Auftakt der WM-Serie in Sydney auf dem Programm. „Jetzt gilt es, mich ein wenig zu erholen, um mich dann im Trainingszentrum in Noosa auf Sydney vorzubereiten.“



kub