Extreme Kälte beim Run & Bike in Reute

Monday, December 21, 2009


Es war für die insgesamt  96 Teilnehmer bei der 16ten Austragung des  Run & Bike in Reute sicher kein Zuckerschlecken. Bei Temperaturen von minus 15 Grad sowie schneebedecktem und gefrorenem Untergrund hatten sowohl die Radfahrer als auch die Läufer  alle Hände voll zu tun, die ohnehin schon anspruchsvolle Strecke ohne Blessuren zu bewältigen.



Abwechselnd gehen beim traditionsreichen Rennen am vierten Advent Läufer und Radfahrer eines Teams auf den Rundkurs. Am besten und damit am schnellsten absolvierten Marcus Klausmann auf dem Rad und Jan Förster als Läufer den Rundkurs und konnten das Rennen für sich entscheiden.



Auf Platz zwei folgten Mountain Bike Profi und Olympiateilnehmer Moritz Milatz vom Multivan Merida-Biking Team und Triathlon Profi Andi Böcherer vom Team Abu Dhabi. Platz drei belegten Raymund Kufner vom RSV Wyhl und Simon Dörflinger vom LC Rothaus. 



Trotz aller Bemühungen vom Radsportfachgeschäft SPEEDZONE aus Herbolzheim, die mit eigenem Teamzelt warme Getränke und Verpflegung für die Mitglieder des soq.de-endurance Teams  bereit hielten, gelang angesichts des professionellen Starterfelds keine Top Ten Platzierung für die ambitionierten Hobbyathleten.



„Wir haben es leider nicht geschafft, unser Ziel zu erreichen. Dafür war einfach die Konkurrenz zu stark. Wir können mit unserem Abschneiden aber durchaus zufrieden sein. Es ist uns gelungen, auf uns aufmerksam zu machen und haben die tolle Atmosphäre und die gute Stimmung vor Ort genossen“ so Tom Tittmann, Geschäftsführer von soq.de.



Auf dem nagelneuen BMC-Bike gelang Markus Baer und Michael Huber immerhin ein sechzehnter Platz von 48 Teams, die sich der Herausforderung stellten. „Ich muss mich zwar noch ein wenig an´s Rad gewöhnen, aber es war schon ein super Fahrgefühl. Ich bin nicht nur mit dem BMC-Bike glücklich, sondern auch mit meiner Leistung“ resümerte Baer kurz nach dem Rennen.



In der Nacht von Samstag auf Sonntag hatte plötzlich einsetzender Schneefall noch für weihnachtliche Stimmung auf der Strecke gesorgt. Um nach dem Rennen der extremen Kälte zu entkommen, ging es für Athleten als auch Zuschauer und Organisationsteam schnellstens unter die heiße Dusche.