Von Düsseldorf nach Davos

Thursday, December 10, 2009


Nach dem Weltcup am Rheinufer tummeln sich die Langläufer nun im schweizerischen Davos. Für manche DSV Athleten ging es direkt von Düsseldorf ins schweizerische Davos, wo die Athleten bereits beste Trainingsbedingungen vorfinden konnten.



Einziger Unsicherheitsfaktor bei der recht frühen Anreise ist die Höhe: „Wir haben hier in Davos wirklich hervorragende Bedingungen und konnten die Zeit seit vergangenem Freitag perfekt nutzen, um uns auf die kommenden Rennen einzustellen. Klar, die Höhe hier ist immer ein wenig ein Unsicherheitsfaktor, weil man letztendlich nie genau weiß, ob sich der Körper schon darauf eingestellt hat“, meint Tobias Anger.



Claudia Künzel arbeitet noch an ihrer Form, ist aber zuversichtlich bei den folgenden Weltcupveranstaltungen ihre Leistung weiter steigern zu können. „Normalerweise reisen wir nach Davos immer möglichst kurzfristig vor dem Wettkampf an, um keine Probleme mit der Höhe zu bekommen. Diesmal haben wir uns für die längere Variante entschieden. Ich hoffe, es klappt trotzdem gut. Die Zeit bis zu den nächsten Rennen werde ich sicherlich noch dazu nutzen, ein paar Intervalle zu machen. Mir fehlt einfach noch ein wenig die notwendige Wettkampfgeschwindigkeit. Deshalb waren die Sprints auf der schnellen und harten Piste in Düsseldorf für mich sehr gut, um die ganze Motorik wieder an schnellere Bewegungsabläufe zu gewöhnen. Trotzdem erwarte ich für das kommende Wochenende noch keine Quantensprünge. Aber klar, wollen wir uns jetzt von Woche zu Woche schrittweise verbessern.“ 



Die 18jährige Hannah Kolb musste nach ihrem ersten Einsatz beim einem Weltcuprennen in Düsseldorf erst einmal die Schulbank drücken. In Davos wird die Nachwuchsathletin auf der Sprintstrecke erneut zum Einsatz kommen.



Nachwuchsathletin Miriam Gössner wird nach ihrem Einsatz im Biathlon Weltcup in Davos über die zehn Kilomter Skating weitere Erfahrungen im Langlauf Weltcup sammeln können.



Die Herrenmannschaft muss auf Jens Filbrich, der sich bei einem dreißig Kilometer Rennen die Olympiaqualifikation holen möchte, verzichten. Ansonsten ist die Mannschaft um Tobias Anger, Axel Teichmann und René Sommerfeldt komplett.