Biathlon Weltcup macht Station in Slowenien

Wednesday, December 16, 2009


Zum letzten Weltcup des Jahres treffen sich im slowenischen Pokljuka ab Mittwoch, 16. Dezember die Biathleten. „Noch drei Rennen, dann ist Weihnachten“, freut sich Simone Hauswald sowohl auf ihren Renneinsatz als auch auf das bevorstehende Weihnachtsfest. Für Simone Hauswald eigentlich ein gutes Pflaster, konnte sie dort bei den Juniorinnen schon einmal Vize-Weltmeisterin werden.



Vor dem verdienten Weihnachtsurlaub geht es für die DSV-Athleten in Pokljuka  also noch einmal um die rechtzeitige Olympia Qualifikation und um wichtige Punkte für den Gesamtweltcup. Martina Beck wird in Slowenien nicht mit dabei sein. Die Mittenwalderin möchte die Zeit für einen zusätzlichen Trainingsblock nutzen. Wieder zurück im Weltcup-Team sind Kathrin Hitzer und Sabrina Buchholz, die am vergangenen Wochenende mit starken Leistungen beim IBU-Cup in Ridnaun aufhorchen ließen.



„Nach zwei Weltcupwochen können wir festhalten, dass wir im grünen Bereich sind. Vor allem im Laufen bestimmen wir wieder das Niveau. Das zeigt ein Blick auf die Wettkampf-Analysen. Beim Verfolgungswettkampf brachte Andrea Henkel die beste Einzelzeit und auch Magdalena Neuner zeigte mit der schnellsten Schlussrunde von allen Teilnehmerinnen, dass nach der krankheitsbedingten Pause schon bald wieder mit ihr zu rechnen sein dürfte. Andererseits hätten wir natürlich aber auch nichts dagegen gehabt, wenn es zum einen oder anderen Stockerlplatz gereicht hätte. Doch dazu waren die Schießleistungen ganz einfach noch nicht konstant genug. Daran werden wir in Pokljuka weiter arbeiten müssen“, analysiert Bundestrainer Uwe Müßiggang die Situation vor dem ersten Rennen im neuen Stadion von Pokljuka.



Auch bei den Herren liefen die ersten Rennen nicht wirklich rund. „Das vergangene Wochenende stand bei uns leider ganz im Zeichen des verpatzten Sprintrennens. Dadurch konnten wir trotz teilweise recht ordentlicher Leistungen im Verfolgungswettkampf kaum Boden gut machen. Was die Mannschaft zu leisten im Stande ist, hat sie dann am Sonntag gezeigt. Diese komplexe Biathlonleistung gilt es in Pokljuka weiter zu stabilisieren", so das Statement von Bundestrainer Frank Ullrich.



Im Angesicht mit Vancouver und einer langen Saison geht es also in erster Linie um langsame Fortschritte. Kommt das Schießglück hinzu, sind die deutschen Athleten immer für einen Podestplatz gut. Das haben sie in den vergangenen Jahren hinreichend bewiesen.