Thomas Dold und Matthis Jahn dominieren beim 33. Empire State Building Run Up

Wednesday, February 3, 2010 Beim 33. Empire State Building Run Up in New York mussten die 300 Teilnehmer 1.576 Stufen, 86 Stockwerke und 320 Höhenmeter so schnell wie möglich überwinden. Dies gelang Thomas Dold aus Steinach in 10:16 Minuten mit Abstand am besten. Auf Platz Zwei folgte Matthias Jahn in 10:56 Minuten.

Der Wettkampf begann wie jedes Jahr mit einem intensiven Massenstart, bei dem es besonders im Spitzenfeld darum geht, eine gute Ausgangsposition zu bekommen. Denn nach den 15 Metern Anlauf geht es durch eine normale Tür, das Nadelöhr des Rennens. Bereits da konnte sich der 25 Jährige Dold gegen alle durchsetzen. Diesen kleinen Vorteil nutzte er und legte Stockwerk um Stockwerk nach. Nachdem er fast das komplette Frauenfeld, die 5 Minuten früher gestartet waren, überholt hatte, erreichte er als Erster das Ziel auf der Aussichtsplattform.

Es dauerte 40 Sekunden bis sein Laufkollege Matthias Jahn aus Fulda den deutschen Doppelsieg komplettierte. „Es war ein extrem hartes Rennen, da der Slalomlauf durch das Frauenfeld Zeit und Kraft kostete“, erklärt Dold nach dem Lauf. Auch Matthias Jahn zeigte sich über den zweiten Platz überglücklich:
"Mein Vorsprung auf die Konkurrenz wurde nach anfänglichen Startschwierigkeiten größer und wuchs bis zur Aussichtsplattform auf 30 Sekunden an. Ich hab unterwegs immer wieder an mein gutes Training und die tolle Aussicht oben gedacht. Im 80. Stockwerk habe ich dann gewusst, dass ich den zweiten Platz nicht mehr abgeben werde."

Dold hatte sich im Gegensatz zu den letzten Jahren von dem Run auch bei der Siegerehrung kaum erholt und war schon vor dem Rennen gesundheitlich ein bisschen angeschlagen. Natürlich freute er sich riesig über seine Zeit und vor allem den Sieg. Durch den fünften Sieg in Folge ist der Badener nun der erfolgreichste Athlet aller Zeiten bei dem Lauf. „Es brauchte viele Jahre Geduld und Motivation, um das wahr werden zu lassen. Ich denke, ich werde das erst in den nächsten Wochen begreifen, was ich geschafft habe“, erklärt Dold.

Nach der Siegerehrung geht es für Dold gleich weiter. Zurück in den Schwarzwald. „Ich freu mich total, dass ich die nächsten Tage Ski fahren kann, denn vor New York war das zu gefährlich.