Leichtgewichts-Vierer im A-Finale beim Ruder-Weltcup in München

Monday, Juni 21, 2010 Der österreichische Leichtgewichts-Vierer ohne Steuermann erreichte beim 12. Ruder-Weltcup von 18. bis 20. Juni 2010 in München als erstes Boot seit 2007 in einer olympischen Klasse das A-Finale.


Die drei Oberösterreicher Oliver Komaromy, Dominik Sigl, Paul Ruttmann und der Klosterneuburger Christian Rabel lieferten im Semifinale ein starkes Rennen und konnten sich mit dem dritten Platz für das sonntägige A-Finale qualifizieren.



"Das war ein sensationelles Rennen dieses Vierers", freute sich auch ÖRV-Verbandstrainer Holger Weißböck nach der Enttäuschung von Bled, wo das Quartett nur 13. geworden war. "Das war ein Umfaller - jetzt haben sie ihr wahres Gesicht gezeigt", so Weißböck.



Im Endlauf war die Konkurrenz trotz eines tapferen Kampfes der vier jungen Ruderer jedoch zu stark. Bis zur 1.000-Meter-Marke waren die Österreicher noch vor den Serben an fünfter Stelle, doch dann drehten die Serben auf und zogen an ihnen vorbei. Damit war der letzte Platz für das österreichische Quartett nicht mehr zu verhindern. Den Sieg holte sich Großbritannien vor Dänemark und Tschechien.