Arbeit, Sport und Stress

Monday, Mai 10, 2010 Wie regeneriere ich während meines Trainings und welche Faktoren beeinflussen den Stresslevel. Dr. Bernd Hufnagl, Gesellschafter und Geschäftsführer der Benefit GmbH, erklärt die Zusammenhänge.


Die Erfahrung von Benefit in der Beratung von Mitarbeitern großer österreichischer Unternehmen zeigt ganz deutlich, welche Problematik im Zusammenhang mit gesundheitsfördernden Freizeitverhalten besteht: Sowohl große Verantwortung als auch gleichzeitig ein geringes Zeitbudget bewirken einerseits eine deutlich zu hohe Stressbelastung und andererseits einen akuten Mangel an Bewegung. Den Wenigsten ist bewusst: Die Fähigkeit zu regenerieren ist der entscheidende Faktor und den gilt es zu trainieren. Das ist übrigens im Spitzensport auch nicht anders.



Mit Polar steht Benefit ein Partner zur Verfügung, der Herzfrequenz-Messgeräte entwickelt hat, die neben der einfachen Beobachtung des aktuellen Pulses auch das Monitoring von Stressparametern zulassen. Gerade bei den Belastungen des modernen Berufslebens muss der Fokus auf den Themen Stressbelastung und -bewältigung liegen, nachdem hier das größte Gesundheits- und Leistungspotential liegt.



Die entscheidende Information aus Sicht der Experten ist die Auskunft, wie sehr man sich belasten soll und darf. Die Möglichkeit, dies im Vorfeld einer Trainingseinheit unkompliziert - und ohne Spezialisten zu bemühen - festzustellen bieten Polar Trainingscomputer. Dabei geht es um die Beantwortung der bekannten Fragen: „Wie lange und wie intensiv soll ich heute trainieren, oder soll ich mich überhaupt nicht belasten?". Neben der Kenntnis sportmedizinisch ermittelter Gesundheitsdaten ist es entscheidend, sich nach den aktuellen Belastungen aus Job, Familie und Freizeitgestaltung zu richten, und nicht stur ein einmal festgelegtes Trainingskonzept zu verfolgen. Dazu wird man erzogen: Wenn einmal etwas auf der To-do-Liste steht, wird es auch prompt abgearbeitet.



Darüber hinaus ist es mit modernsten Herzfrequenz-Messgeräten auch möglich, während des Trainings den aktuellen Stresslevel zu beobachten und über Biofeedback zu kontrollieren. Hier soll vor allem sichergestellt werden, dass der häufigste Trainingsfehler vermieden wird: zu intensives Training durch falschen Ehrgeiz und Termindruck. Dadurch kommt es nicht zum gewünschten gesundheitsfördernden Effekt. Ganz im Gegenteil: Der Stresslevel, verglichen mit dem vor dem Training, ist nach der Belastung sehr häufig über viele Stunden deutlich messbar erhöht. Das sollte auf keinen Fall passieren.



Die Effizienz der investierten Freizeit und die Motivation, sich diese Zeit auch zu nehmen -beides zentrale Themen im Kampf gegen den inneren Schweinehund - wird durch ein weiteres technisches Feature der Polar Trainingscomputer noch optimiert: Mittels Infrarotschnittstelle können alle Trainingsdaten, samt physischer - und psychischer - Stressbelastung auf den PC übertragen und dem Spezialisten zur Begutachtung geschickt werden. Damit wird sichergestellt, was in Managerkreisen ein wichtiges Thema ist: Controlling. Daraus wiederum ergibt sich die Sicherheit, das Richtige zu tun, und der Kunde hat zusätzlich die Kontrolle über den Trainingserfolg.



Dr. Bernd Hufnagl ist Gesellschafter und Geschäftsführer der Benefit GmbH. Das Unternehmen betreut und berät Unternehmen und Privatpersonen im Bereich der Gesundheitsprävention. Weitere Informationen: www.benefit.cc