Gigon und Breitschädel bei der Mountainbike-Orienteering EM

Tuesday, September 20, 2011


20. September 2011, Roshchino, Russland: Herbstliches Wetter mit starkem Regen und kühlen Temperaturen - das war die Mountainbike-Orienteering Europameisterschaft der Mitteldistanz.



Michaela Gigon und Tobias Breitschädel nahmen die Herausforderung des Rennens unter widrigen Umständen an. Gigon fuhr ein gutes und weitgehend fehlerloses Rennen, die Route wählte sie und auch die Kraft teilte sie sich effizient ein. Selbst war sie aber enttäuscht, da sie „nur" den sechsten Platz erreichte. Als Siegerin fuhr Marika Hara (FIN) durchs Ziel, dicht gefolgt von Ingrid Stengard (FIN) und Rikke Kornvig (DEN). Gigon: „Ich hätte mir von solch einem Rennen eigentlich mehr erwartet."

Bei den Herren konnte der Österreicher Tobias Breitschädel den fünften Platz erzielen und zeigte so wieder einmal, dass die Mitteldistanz seine Paradedisziplin ist. Er war hingegen zu Michaela Gigon glücklich und überrascht über das gute Ergebnis: „Nach kleinen Fehlern und überraschenden Unsicherheiten gleich zu Beginn kam ich im Laufe des Rennens immer besser in Schwung, obwohl ich da eigentlich nicht mehr mit einer Top-Platzierung gerechnet habe."

Europameister bei den Herren wurde Erik Skovgaard Knudsen (DEN) vor Samuli Saarela (FIN) und Anton Foliforov (RUS).